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Bei diesem Graben handelt es sich um den „Schiffgraben“, auf dem einst Torfkähne vom Moor zur Leine fuhren. Er existierte mindestens schon 1753, denn in einem damaligen Vergleich wird er ausführlich erwähnt. Demnach war er damals mit „18 bis 20 Fuß“ (etwa 5,50 m) viel breiter als heute. An beiden Ufern hatten 12 Fuß breite Treidelpfade frei zu bleiben, auf denen die Torfkähne gezogen wurden. Hauptmotiv zur Anlage des damaligen „Schiff-Canals“ waren die steigenden Torfpreise Mitte des 18. Jahrhunderts. Allerdings bereitete seine Unterhaltung viel Mühe – auch weil er immer wieder Opfer von Vandalismus wurde. So klagte man 1754 z.B. über „böse Leute“, die die „Schleusen bey Nachtzeit eröffnet“ hatten, um den Kanal trocken fallen zu lassen. Bald lohnte sich der Aufwand nicht mehr und die Torfschifffahrt kam zum Erliegen. Die 1802 fertiggestellte Brücke (Moorhenniespfad- Station 26) schuf dann letzte Fakten: Um Torfkähne durchzulassen war sie einfach zu klein.

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Die Kurhannoversche Landesaufnahmen von 1782 zeigt, wie der Schiffgraben vom Neustädter Moor bis zur Leine führte. (© LGLN)